Was für die Sauna der Saunaofen ist, ist für die Infrarotkabine der Strahler. Beide können als Herzstück der Kabine bezeichnet werden, da ohne sie keine Wärmeentwicklung möglich ist. Auch wenn der Ofen in der Saunakabine und die IR-Strahlen in der Infrarotkabine den gleichen Effekt erzielen, nämlich Wärmeerzeugung, die den Schweiß aus den Poren treibt, so tun sie dies auf unterschiedliche Art und Weise. Während der Saunagänger durch die stark erhitze Umluft ins Schwitzen gerät, wird der Anwender einer IR-Kabine durch Infrarotstrahlen erwärmt. Die Strahlen treffen auf direktem Weg auf die Haut und dringen dabei – je nach Strahlensintensität – mehr oder weniger tief in die Haut ein. Dort werden energetische Prozesse aktiviert, die zur Wärmebildung führen und den Körper quasi von Innen heraus Erwärmen und zum Schwitzen bringen.
Die Intensität der Infrarotstrahlen wird maßgeblich durch den Strahlertyp bestimmt.
Deshalb ist es wichtig, sich vor dem Kauf einer Wärmekabine über die Art der Infrarotstrahlen, bzw. den Strahlertyp, ausführlich zu informieren. Ein professioneller Fachhändler steht dazu kompetent Rede und Antwort.
Es gibt zwei Arten von Strahlern, die in IR-Kabinen zur Wärmeerzeugung eingesetzt werden: Flächenstrahler und Stabstrahler.
Flächenstrahler werden von Anwendern bevorzugt, die die niedrigste Strahlenintensität von Infrarotstrahlen bevorzugen, die IR-C-Strahlen. IR-C-Strahlen sind Langwellenstrahlen, die am besten mit dem menschlichen Körper harmonieren. Infrarotwärmekabinen mit Flächenstrahlern eignen sich deshalb insbesondere für Anwender, die hitzeempfindlich sind, wie zum Beispiel Kinder und viele ältere Menschen. Die Wärmekabinen mit Flächenstrahler werden aber auch von Personengruppen bevorzugt, die aufgrund physischer Gegebenheiten, z.B. Kreislauflabilität, Venenleiden etc. die extreme Hitze einer Sauna meiden und dennoch nicht auf „gesundes“ Schwitzen verzichten möchten.
Ein Flächenstrahler sendet großflächig Strahlen aus. Der Anwender kann in der IR-Kabine bequem jede gewünschte Position einnehmen und wird dennoch gleichmäßig bestrahlt. Bei Infrarotkabinen mit Stabstrahler hingegen ist eine bestimmte Sitzposition erforderlich, um die punktuell ausgestrahlte IR-Strahlung auf der gewünschten Körperpartie einwirken zu lassen. Wer einen intensiven Schwitzgang bevorzugt, der ist mit dem Stabstrahler gut beraten. Der Stabstrahler kann IR-B und IR-A-Strahlen ausstrahlen, die zu den stärksten elektromagnetischen Strahlen zählen, die für den Privatgebrauch zugelassen sind. Hier gilt es jedoch die Anleitung und empfohlenen Anwendungen zu beachten, um unangenehme Nebenwirkungen zu vermeiden.
Wenn Sie unsicher sind, für welchen Strahlertyp Sie sich entscheiden sollen, fragen Sie immer die Experten .
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