Im Zuge der Energiesparverordnung der Bundesrepublik soll bis 2012 der Energieverbrauch um bis zu 21% gesenkt werden. Dass dies eine Herausforderung für Bauherren, Handwerker und Raumausstatter bedeutet, dürfte unbestritten sein. Dass dies eine Chance für die verschiedenen Branchen sein kann, ist weniger offensichtlich.
Neueste Technologien wie 3D-Raumplaner ermöglichen auch eine kluge Planung: Wer sein Wohnhaus oder seine Wohnung nicht nur umweltbewusst einrichten will, sondern auch auf besondere Weise planen und projektieren möchte, der kann auf einen solchen Raumplaner zurückgreifen. Aber viel wichtiger als das ist der Einsatz von Technologien, die Wohnen aus verschiedenen Perspektiven umweltfreundlicher machen. Angefangen bei besonders sparsamen Sanitäranlagen über die Heizung bis hin zu elektronischen Geräten, die kaum noch Energie verbrauchen, reichen die Möglichkeiten. Falls die entsprechenden Hersteller, Händler und Handwerker den Trend erkannt haben, kann das ganze Haus oder die Wohnung so eingerichtet werden, dass nur minimal Energie verbraucht wird.
Das erreicht man, indem man auf die neueste Technologie zurückgreift und stets auf Effizienz, Verbrauch und eventuelle Zusatzfunktionen achtet. Die entsprechenden Händler und Hersteller werden Ihnen bestimmt die nötigen Informationen und Kennzahlen zur Verfügung stellen. Beispiele für solche Anlagen gibt es genügend: Pelletheizungen, Solaranlagen, die den Warmwasserverbrauch nahezu decken, spezielle Wasserfilter, die die Durchströmung des Wassers regulieren oder Elektrogeräte, die mit A+ oder A++ ausgezeichnet sind. Kombiniert man diese zahlreichen Möglichkeiten, erhält man ein Haus oder eine Wohnung, dass moderner nicht eingerichtet sein kann. Technische Finessen wie Funksteckdosen sind die Sahnehäubchen beim energieeffizienten Ausstatten: Dadurch verbrauchen Geräte, die sonst im Standby Modus laufen würden, nur dann Energie, wenn sie auch wirklich gebraucht werden. Und das sind nur einige Möglichkeiten.
Offensichtlich werden die Finanzen strapaziert. Der Bund hält allerdings einige Mittel bereit, um seinen Bürger die Anschaffung oder Aufrüstung zu erleichtern.
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