Kleine Luftblasen wandern an ihrem Körper hoch und betören die Sinne. Die angenehme Wärme des Wassers und die hohe Luftfeuchtigkeit entspannen Sie zusätzlich. Es geht nicht um Badewannen oder um den Massagestrahl des Duschkopfes. Vielmehr geht es um die Kombination von Wasser- bzw. Luftstrahl und einem großen Wasserbehälter, in dem man ganz nebenbei noch gemütlich sitzen kann. Der Whirlpool.
Ein Whirlpool ist im Grunde eine Badewanne mit Extrafunktionen: Im Becken sind Düsen verteilt, die entweder Luft oder Wasser in das Becken strahlen. Kraftvolle Pumpen sorgen für den notwendigen Druck. Während Luftdüsen für eine großflächige und sanfte Massage sorgen, sind Wasserdüsen eher punktuell und kraftvoll ausgelegt. Meist gibt es Einstellmöglichkeiten, um das Whirlpool-Erlebnis so individuell wie möglich zu gestalten. Die Entspannung steht zwar im Vordergrund, aber medizinische Anwendungen sind durchaus üblich. So werden Whirlpools in Krankenhäusern, Therapiezentren und Kurkliniken verwendet, um die Genesung der Patienten zu unterstützen.
Die postiven Wirkungen sind schon auf den ersten Blick erkennbar: Die Durchblutung wird angeregt; Die Muskeln entspannen sich. Das Herz-Kreislauf-System profitiert davon. Die Wärme des Wassers und die mechanische Bewegung, die durch die Düsen erzeugt wird, wirken sich positiv auf den Körper aus. Bei bestimmten Erkrankungen sollten Sie allerdings einen Arzt konsultieren, bevor Sie sich einen Whirlpool anschaffen, da eine Anwendung bei Rheuma und Krampfadern an zeitliche Vorgaben geknüpft ist. Das heißt: Man darf nur eine bestimmte Zeit im Whirlpool verbringen, sonst wirken sich Wärme und Massage nicht unbedingt positiv auf den Körper aus. Heutzutage wird übrigens oft der Begriff ‘Jacuzzi’ anstelle von ‘Whirlpool’ verwendet. Der Grund dafür ist, dass der Hersteller von Sanitärprodukten “Jacuzzi” als Inbegriff des Whirlpools gilt. ‘Jacuzzi’ ist eigentlich ein geschützer Name, der in den allgemeinen Sprachgebrauch eingeführt wurde.
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